Additive, Expertise und Begegnungen:
WTH startet in die Messesaison 2026
Die Kunststoffindustrie lebt von Innovation – und oft sind es die kleinen Bestandteile mit großer Wirkung. Additive und Füllstoffe entscheiden darüber, ob ein Werkstoff langlebig, stabil, sicher oder wirtschaftlich zu verarbeiten ist. Genau hier setzt die WTH GmbH an: mit einem breiten Portfolio leistungsfähiger Additive, Spezialitäten und Füllstoffe – und vor allem mit fundierter technischer Expertise.
Doch WTH versteht sich nicht nur als Lieferant von Rohstoffen. Die Mitarbeitenden begleiten ihre Geschäftspartner aktiv bei der Entwicklung und Optimierung von Rezepturen und Anwendungen. Dank langjähriger Erfahrung in verschiedenen Bereichen der Polymerverarbeitung unterstützen sie Kunden bei der Auswahl geeigneter Additive, bei der Bewertung möglicher Wechselwirkungen innerhalb komplexer Rezepturen und bei der Umsetzung in der Praxis. Bei Bedarf organisiert WTH zudem zusätzliche technische Unterstützung durch Fachleute der jeweiligen Rohstoffhersteller – selbstverständlich unter Wahrung strenger Vertraulichkeit.
Wenn Additive über Erfolg entscheiden

Die Auswahl und Verarbeitung von Additiven ist keineswegs trivial. Jede Anwendung stellt eigene Anforderungen an Werkstoff, Additivierung und Verarbeitung. Schon während der Produktion können Additive entscheidend in Prozesse eingreifen: Sie beeinflussen rheologische Eigenschaften, erleichtern das Einarbeiten von Füllstoffen oder Verstärkungsstoffen und sorgen für eine homogene Verteilung in der Polymermatrix.
Mit geeigneten Verarbeitungshilfsmitteln lassen sich beispielsweise Energieeinsatz und thermische Belastung während der Verarbeitung reduzieren – ein wichtiger Faktor sowohl für die Wirtschaftlichkeit als auch für die Materialqualität.
Auch im späteren Einsatz bestimmen Additive maßgeblich die Leistungsfähigkeit eines Produkts. Witterungseinflüsse, thermo-oxidative Alterung oder UV-Strahlung können mechanische und optische Eigenschaften verändern. In vielen Anwendungen – etwa in der Bauindustrie, der Elektro- und Elektronikbranche oder der Elektromobilität – spielen zusätzlich Brandschutzanforderungen eine zentrale Rolle.

Entsprechend umfasst das Portfolio der WTH GmbH unter anderem:
- Antioxidantien
- Lichtstabilisatoren
- Verarbeitungshilfsmittel
- Amidwachse
- Spezialadditive und Füllstoffe
- moderne Flammschutzmittel – sowohl Standardtypen als auch an spezifische Werkstoffe und Anwendungen optimierte Varianten
Fachmessen als Treffpunkt der Branche
Für WTH sind Fachmessen ein wichtiger Bestandteil der Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern. Sie bieten Raum für persönliche Gespräche, neue Projekte, technische Diskussionen und den Austausch über Entwicklungen in der Branche. Gleichzeitig präsentieren die Mitarbeitenden dort aktuelle Produkte und deren Einsatzmöglichkeiten.
Die Messesaison 2026 führt WTH zu drei bedeutenden Veranstaltungen der Kunststoffindustrie. Zudem ist in diesem Jahr ein doppeltes Jubiläum zu feiern: Plastpol (Polen) und Fakuma (Deutschland) werden 30 Jahre alt.
PLASTPOL 2026 – Auftakt in Polen
Den Start bildet die PLASTPOL vom 19.-22. Mai 2026 in Kielce. Seit 2010 ist WTH ohne Unterbrechung auf dieser Messe vertreten – ein Zeichen für die enge Verbindung zum polnischen Markt. In Halle 5 präsentiert das Team Additive und Füllstoffe für die Polymerverarbeitung am Stand 5-C13.

Vor Ort vertreten Julia Król und Tomasz Wojtas seit vielen Jahren das Unternehmen. Unterstützt werden sie traditionell durch Kolleginnen und Kollegen aus der Firmenzentrale in Stade.
Die PLASTPOL zählt zu den wichtigsten Fachmessen für Kunststoff- und Gummiverarbeitung in Mittel- und Osteuropa. Mehr als 600 Aussteller aus über 30 Ländern präsentieren hier die gesamte Wertschöpfungskette der Branche – von Rohstoffen über Maschinen bis zu Recyclinglösungen. Neben modernster Spritzgieß-, Extrusions- und Blasformtechnik stehen insbesondere nachhaltige Materialien, Kreislaufwirtschaft und digitale Produktionslösungen im Fokus.
Mit Konferenzen, Seminaren und Live-Demonstrationen bietet die Messe nicht nur eine Produktschau, sondern auch ein Forum für Wissenstransfer und Innovation.
KUTENO 2026 – Kunststoffkompetenz im Norden
Nach der PLASTPOL geht es für WTH weiter zur KUTENO Kunststofftechnik Nord vom 9.-11. Juni 2026 in Bad Salzuflen. Dort präsentiert das Team Additive und Füllstoffe für die Polymerverarbeitung am Stand 20-H6.

Seit ihrer Gründung im Jahr 2018 hat sich die KUTENO zu einem wichtigen Treffpunkt der kunststoffverarbeitenden Industrie entwickelt. Die Messe richtet sich ausschließlich an Fachbesucher und deckt die gesamte Wertschöpfungskette ab – von Maschinen und Anlagen über Materialien und Additive bis hin zu innovativen Fertigungsprozessen.
Im Mittelpunkt stehen zukunftsorientierte Technologien wie Spritzgießen, Extrusion, Thermoformen und additive Fertigung. Ergänzt wird das Programm durch Vorträge und Präsentationen, die praxisnahe Einblicke in neue Verfahren und Markttrends bieten.
Fakuma 2026 – Finale am Bodensee
Den Abschluss der Messesaison bildet die 30. Fakuma vom 12.-16. Oktober 2026 in Friedrichshafen. WTH präsentiert dort in Halle B4, Stand B4-4505 neue und bewährte Rohstoffe für die Kunststoffverarbeitung.

Die Fakuma gehört seit Jahrzehnten zu den international bedeutendsten Fachmessen für Kunststoffverarbeitung. Mit ihrem Fokus auf Spritzgießtechnik, Extrusion, Thermoformen und Automatisierung bildet sie die gesamte Prozesskette der wirtschaftlichen Kunststoffteilefertigung ab.
Begleitende Foren, Workshops und Sonderschauen machen die Messe zu einem zentralen Treffpunkt für Fachleute, die sich über aktuelle Technologien und zukünftige Trends informieren möchten.
Dialog, Innovation und Partnerschaft
Ob in Kielce, Bad Salzuflen oder Friedrichshafen – für WTH stehen auf allen Messen nicht nur Produkte im Mittelpunkt, sondern vor allem der persönliche Austausch. Gespräche mit bestehenden und neuen Partnern, Diskussionen über Anwendungen, neue Projekte oder technologische Entwicklungen sind ein zentraler Bestandteil der Messeauftritte.

Denn erfolgreiche Kunststofflösungen entstehen selten allein durch Rohstoffe – sondern durch Zusammenarbeit, Erfahrung und technisches Know-how.
