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Hier verlässt eine Palette mit WTH-Additiven das WTH-Lager in Bremervörde. Die Firmenleitung erwartet auch in 2023 trotz der eher rezessiven Stimmung der Wirtschaft eine anhaltend dynamische Geschäftsentwicklung. Foto: Dreyling

WTH 2023 dynamisch im Fahrwasser

„Wir konnten bisher gut Kurs halten“

(mud) – Mit Zuversicht beurteilt WTH-Geschäftsführer Gero Thieme die Aussichten für das neue Jahr. Er erwartet für sein Unternehmen 2023 weiterhin eine gute Geschäftsentwicklung. Auch wenn es gewisse Unwägbarkeiten gebe, ist der Unternehmenschef sicher, erfolgreich an die bislang positive Entwicklung anknüpfen zu können: „Das Unternehmen ist gut im Fahrwasser“.

“Hilfreich für unseren Unternehmenserfolg ist“, sagt Gero Thieme, „dass wir breit in den für uns wichtigen industriellen Kernbranchen aufgestellt sind. Dazu gehören u.a. die Bauwirtschaft, Elektro- und Elektronik- sowie die Automobilindustrie”. Gut etabliert sei WTH zudem in der Kunststoff- und Gummiindustrie sowie bei Recyclingunternehmen.

In einem Gedankenaustausch freuten sich Firmengründer Walter Thieme und der heutige Firmenchef Gero Thieme: „Es ist bemerkenswert, wie das Unternehmen die vergangenen Jahre gemeistert hat und trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds wie Lieferkettenprobleme, anhaltende Pandemie (China), Rohstoffmangel, Kostenexplosion bei den Seefrachten, auf guten Kurs bleiben konnte“.

Als Schlüssel des Erfolgs der vergangenen Jahre sehen Vater und Sohn: “Hilfreich war vor allem, dass wir stets engen Kontakt zu unseren Geschäftspartnern hielten und offen Situationen und deren Entwicklungen darlegten. Zudem benannten wir mögliche Auswirkungen und erörterten sodann gemeinsam Abwehrstrategien. So bewältigten wir Herausforderungen pro aktiv und wirkungsvoll”.

Der hohe Digitalisierungsgrad aller geschäftlichen Abläufe und das individuelle Engagement ausnahmslos der gesamten Belegschaft im Dialog mit Lieferanten, Kunden und Dienstleistern, habe ebenfalls als Aktivposten maßgeblich zum Erfolg beigetragen.

Einig sind sich die Gesprächspartner auch in diesen Punkten: “Langsam erntet die WTH GmbH jetzt die Früchte ihrer geschäftlichen Aktivitäten in Mittel- und Osteuropa, insbesondere in Polen. Dort konnte die Firma überdurchschnittlich wachsen. In den Kernmärkten (DACH = Deutschland – Österreich – Schweiz) ist WTH ohnehin breit in den Branchen aufgestellt und konnte auch hier Marktanteile mehr als nur behaupten”.

Walter Thieme erweitert den wirtschaftlichen Blick auf das Geschehen rund um den Globus: “Auch in der weltweiten Wirtschaft gibt es keine einheitliche Meinung: Man ist sich zwar einig, dass die drei für die Weltwirtschaft bedeutsamen großen Wirtschafträume USA, EU und China eine Rezession erleben werden. Und das erstmals sogar praktisch gleichzeitig, zumindest in den ersten Monaten 2023.”

Daher scheine sich der Daumen eher zu senken, weil das prognostizierte globale Wirtschaftswachstum auf breiter Ebene vom 4. Quartal 2022 bereits Anfang 2023 von rund 3 auf 2 % reduziert wurde. Ein Grund sei, dass erstmals keine dieser bedeutsamen Regionen als „Lokomotive“ für die Weltwirtschaft zur Verfügung stehe.

Die Thiemes fassen ihren Gedankenaustausch zusammen: “In Europa stellt sich die Frage, wie schnell die großen Volkswirtschaften die Kostensteigerungen kompensieren werden. Daher erwarten wir bei WTH eine vergleichsweise dynamische Geschäftsentwicklung wie 2022. Aktuell überwiegt (noch) der Eindruck, dass aufgrund der vielen Unsicherheiten die wirtschaftliche Stimmung sowohl bei Unternehmen als auch Konsumenten eher schlechter als die Lage sein dürfte. Dieses zieht sich auch wie ein roter Faden durch die aktuellen Umfragen zur konjunkturellen Entwicklung beispielsweise der Industrie- und Handelskammern”.

Bei Walter Thieme bricht sich am Ende Zuversicht die Bahn: “Ich persönlich teile den Optimismus der großen Börsen dieser Welt, dass sich Wirtschaft und Konsumenten rasch auf die neue Situation mit höheren Preisen und mittelfristig auf ein verändertes Zusammenwirken der globalen wirtschaftlichen Verflechtung einstellen werden. Solange der ökologische Umbau der Wirtschaft läuft, sind die Auswirkungen die Industriestandorte Europa und Deutschlands, abgesehen von steigenden Erzeugerpreisen, noch nicht absehbar. Ich hoffe nur, dass die die heutigen Optimisten ähnlich wie die in Zeiten der Industrialisierung Ende des 19. Jahrhunderts Recht behalten werden!”.

 

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